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Schnittstelle Praxis

Wissenschaft und Praxis gewinnbringend miteinander verknüpfen - sowohl für die Wissenschaft, das Studium als auch für die Praxis.

Dies stellt ein zentrales Anliegen unserer Arbeit dar. Uns ist ein lebendiger Dialog im Studium zwischen Wissenschaft und Praxis wichtig. Dies realisieren wir in unterschiedlichen Formen: Im Rahmen von Praxisforschungsprojekten unterstützen Studierende Praxiseinrichtungen bei der Evaluation und Weiterentwicklung ihrer Arbeit, führen Bedarfs- und Sozialraumanalysen durch etc. Mit unseren Kooperationspartnern entwickeln wir gemeinsame Praxisangebote, die von und mit unseren Studierenden durchgeführt und begleitet werden. Erfahrene Praktiker und Praktikerinnen geben im Rahmen von Lehraufträgen fundierte Einblicke in ihr Praxisfeld. etc.

Unsere Projekte und Kooperationspartner beschränken sich nicht nur auf den Großraum Hamburg, sondern schließen auch Einrichtungen uns Verbände ein, die bundesweit tätig sind.

Aktuelle Projekte Schnittstelle Praxis

1. Unter der Leitung von Prof. Dr. Liane Simon und in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz – Kreisverband Hamburg-Harburg bieten Studierende des Departments Family, Child and Social Work in der Folgeunterkunft „Am Röhricht“ (https://www.drk-harburg.hamburg/fluechtlinge.html)  in Harburg wöchentlich mittwochvormittags eine Eltern-Kind Gruppe an.  Hier treffen sich Eltern von Säuglingen und Kleinkindern, tauschen sich aus und erhalten Beratung zum entwicklungsförderlichen Umgang mit ihrem Kind und zu den weiteren Angeboten des Stadtteils. Dieses Angebot wurde im Juni 2018 gestartet.

2. Im Rahmen des Modellprojektes Schule für Alle führt derzeit eine Studierendengruppe Interviews mit Schülerinnen und Schülern an Hamburger Schulen durch. Ziel ist die Erfassung der subjektiven Wahrnehmung und Einstellung von Schülern gegenüber  der Grundidee und dem gesellschaftlichen Anliegen von Inklusion. Auf Grundlage dieser Ergebnisse wird ein Fragebogen entwickelt, der schließlich in weiteren Regionen (Freiburg, Essen, Quakenbrück) eingesetzt wird.

3. Das Projekt ICF Mapping befindet sich nun in der zweiten Phase. Nachdem es zuvor alle Hamburger Frühförderstellen zur Nutzung der ICF in der Praxis befragt hat wurde diese nun online ausgeweitet auf alle deutschen Frühförderstellen. Dabei entstand auch eine aktuelle Liste aller Frühförderstellen, die wir hier nach Bundesländern sortiert haben.

Die Ergebnisse des Projekts werden regelmäßig auf den Treffen der Weltgesundheitsorganisation WHO-Family Of International Classifications präsentiert, z.B. hier: who-fic bookle. In dem Projekt arbeiten Lehrende und Studierende eng zusammen. 

4. Kurz vor der offiziellen Einweihungsfeier der neuen Räume des Departments trafen sich am 7. Februar 2018 Studierende und Lehrende mit Praxispartnern aus Harburg und Umgebung zum Workshop "Kooperation", auf dem an vier verschiedenen Thementischen Ideen ausgetauscht wurden.

Es ging um:

  1. Studierende als Praktikant*innen
  2. Studierende als zukünftige Mitarbeiter*innen
  3. Die MSH als Forschungspartnerin
  4. Die MSH als Praxispartnerin.

Die Ergebnisse dieses Workshops werden nun im Sprechermeeting des Departments ausgewertet und danach den Praxispartnern zugeschickt, aber auch hier veröffentlicht.

Interdisziplinärer Wettbewerb am Campus Arts and Social Change zur Entwicklung einer Intervention für suchtbelastete Mütter

Worum geht es? 

Die Idee.

Im Rahmen eines studiengangsübergreifenden Wettbewerbs am Campus »Arts and Social Change« (Harburg) soll ein Konzept für eine kreative, emotionale, beraterische Intervention im Suchtbereich entstehen. Einsendeschluss ist der 31.8.2019

Die Zielgruppe.

Substituierte Mütter1 leben häufig in häuslicher Gemeinschaft mit ihren Kindern. Sie kämpfen mit vielen Problemen und haben es oft nicht leicht, ihre Kinder zugewandt, liebevoll und konsequent zu erziehen, wie Studien aus dem Bereich der Bindungsforschung zeigen. Ihre Kinder weisen später ein hohes Risiko für eigene Suchtprobleme und andere psychische Störungen auf. 

Das Anliegen.

Psychosoziale Fachkräfte im Suchtbereich sollen präventiv mit suchtbelasteten Familien arbeiten, um Eltern in der Erziehung zu unterstützen und das Risiko für die Entwicklung der Kinder zu mildern. In der Praxis ist es aber gar nicht leicht, drogenabhängige bzw. substituierte Mütter in Bezug auf Erziehungsthemen zu beraten. Es braucht eine lange Phase der Vertrauensbildung, bis sie dafür offen sind. 

Der Weg zur Lösung.

Im Rahmen einer Bachelorarbeit im Studiengang Soziale Arbeit wurden in Experteninterviews untersucht, was es diesen Familien so schwermacht, Beratung anzunehmen. Es wurden spezifische Zugangsbarrieren identifiziert und Überlegungen zum Umgang damit in der Beratung angestellt. 

Wer kann mitmachen? 

  • Teilnehmen kann jede/r Studierende am Campus Harburg.
  • Es sollen sich interdisziplinäre Teams aus mindestens zwei, maximal vier Studierenden aus beiden Departments zusammenfinden.
  • Hierfür wird es am Freitag, 10.5., 13:30-15 Uhr und am Mittwoch, 15.5., 11:30-13 Uhr Matching-Workshops geben. 

Was habe ich davon? 

  • Miterleben, wie Studieninhalte aus Theorie und Forschung in die Anwendung gebracht werden können. 
  • Mitgestalten und dabei interdisziplinäre Zusammenarbeit kennenlernen. 
  • Gewinnen: Prämiert werden die besten drei Konzepte. Die Preisträger/innen des ersten Platzes erhalten ein Preisgeld in Höhe von 1.000 €, die Preisträger des zweiten und dritten Platzes erhalten Sachpreise in Höhe von je 100 €. Die Preisträger/innen haben die Möglichkeit, aus ihrem Konzept im Rahmen einer Qualifikationsarbeit (Bachelor-/Masterarbeit) die Intervention zu erarbeiten und zu beforschen, wenn sie dies möchten. 
  • Qualifizieren: Alle Teilnehmer/innen erhalten eine Teilnahmebestätigung, die jeweils bei zukünftigen Bewerbungen hilfreich sein kann. 

Wer Interesse hat, kann sich bis 3.5.2019 per Email bei Melanie Godehardt dafür anmelden (bitte Wunschtermin mit angeben, ansonsten werden Sie zugeordnet). Der genaue Ort für die Matching-Workshops wird noch bekannt gegeben. 

Alle Infos zur Bewerbung hier

Ihre Ansprechpartnerin

Melanie Godehardt
Bewerbermanagement
Department Family, Child and Social Work

Telefon040 361 2264 9601
Telefax040 361 226 430
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