Theateraufführung von Studierenden der Theatertherapie

Bachelor Theatertherapie

Der Bachelorstudiengang Theatertherapie verbindet Theater- und Schauspieltechniken mit theatertherapeutischen, psychologischen und medizinischen Inhalten. Studierende lernen darstellende und performative Arbeitsweisen praktisch kennen und therapeutisch in einem zukunftsorientierten Arbeitsfeld zu nutzen. Individuelle Gestaltung und Selbsterfahrung sowie Anwendung in der Berufspraxis und Forschung sind grundlegende Studieninhalte.

KEY INFORMATION

Studienbeginn:
01. Oktober 2024

Studienmodell/-dauer:
Vollzeit/6 Semester

Studiengebühren:
550 €/Monat + 100 € Einschreibegebühr

Abschluss:
Bachelor of Arts (B.A.)

Ansprechperson
Prof. Dr. phil. Simone Klees

Künstlerische Therapien, Theatertherapie

Fon 040.361 226 49247
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OVERVIEW

Künstlerische Therapieangebote, wie die Theatertherapie, haben insbesondere in heutigen von Veränderung und Wandel geprägten Zeiten eine hohe Relevanz. Theatertherapie gibt es in Krankenhäusern und Kliniken, im ambulanten und sozialen Bereich. An Schulen und Kindergärten bieten theatertherapeutische Projekte und Angebote ein hohes Potential.

Der Bachelorstudiengang Theatertherapie richtet sich an Menschen, die gerne etwas bewegen und gestalten, die offen sind für Neues und einen Beitrag leisten möchten in einem gesellschaftlich hoch relevanten Bereich. Theatertherapie verbindet künstlerisch-theatrale Techniken mit therapeutischen Inhalten, die szenisch, performativ und narrativ bearbeitet werden. Theatertherapeutisches Spiel ermöglicht dabei einen nonverbalen körperlichen Zugang zu individuellen Fragen, sie ermöglicht es auch, gesellschaftlich relevante Themen, wie Diskriminierung und Intersektionalität, zu betrachten.

Wissenschaftlich ist der Studiengang Theatertherapie interdisziplinär verankert, psychologische, soziologische, theatertheoretische und philosophische Theorien und Konzepte stehen in Verbindung. Sie bilden den wissenschaftlichen Begründungsrahmen der darstellenden und theatertherapeutischen Praxis.

Der Bachelorstudiengang Theatertherapie ist staatlich anerkannt und akkreditiert.

STUDY PLAN

PERSPECTIVES

Die Theatertherapie ist ein Verfahren, das Möglichkeitsräume öffnet, in dem Klient:innen aktiv gestalten und im künstlerischen Prozess neue Ausdrucksmöglichkeiten finden. Damit stärken und erweitern sie ihre emotionalen, sozialen und Handlungskompetenzen. Theatertherapie dient so der Wiederherstellung, Erhaltung und Förderung psychischer, psychosozialer sowie körperlicher Gesundheit und Lebensfreude. Sie leistet einen Beitrag zur Wahrnehmung eigener Rollen und Verhaltensweisen und stößt Veränderungsprozesse an, dazu gehört auch die Übernahme von individueller und gesellschaftlicher Verantwortung.

Ziel des Bachelorstudiengangs Theatertherapie ist es, den Studierenden wissenschaftliche und fachliche Grundlagen sowie die Theaterkunst mit ihren vielseitigen Ausprägungen nahe zu bringen. Theatertherapie ist international verankert. Der breite Ansatz des Curriculums vermittelt unterschiedliche theatertherapeutische Verfahren und deren Anwendung in klinischen Kontexten, sozialen, pädagogischen, heilpädagogischen und kulturellen Arbeitsfeldern und Organisationen.

ADMISSION

  • Allgemeine Hochschulreife, fachgebundene Hochschulreife oder die Fachhochschulreife gemäß § 37 HmbHG oder
  • Hochschulzugang für Berufstätige gemäß § 38 HmbHG über Eingangsprüfung (entsprechend der Eingangsprüfungsordnung)
  • Idealerweise ein vierwöchiges Vorpraktikum in einer Einrichtung des Sozial- und Gesundheitswesen
  • Feststellung der künstlerischen Eignung in einem individuellen Aufnahmeverfahren, das sowohl einen künstlerisch-praktischen Teil als auch einen Gesprächsteil umfasst.

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